Digitalisierte Welt: Die Wirtschaft im Wandel

Die Wirtschaft befindet sich im Wandel. Die Menschen wurden bereits durch das Internet und den diversen „Sozialen Netzwerken“ online vernetzt, nun soll dasselbe bei den Maschinen umgesetzt werden. Das bedeutet, dass Windräder, Heizungen oder auch Autos digitalisiert werden sollen. Die digitale Welt versucht nun auch in Bereiche vorzudringen, welche bis vor wenigen Jahren noch ein absolutes Tabu darstellten. Somit heißt es nicht mehr das „Internet der Menschen“, sondern in naher Zukunft das „Internet der Dinge“.

Eine Herausforderung für Unternehmen und Firmen, welche somit auf den Zug der digitalen Wirtschaft aufspringen müssen. Man kann behaupten, dass Firmen, welche den Umstieg verschlafen, nicht mehr konkurrenzfähig sein werden. „Big Data“ lautet das neue Schlagwort im Bereich der digitalen Wirtschaft und wird bereits eifrig erforscht und umgesetzt. Datenanalyse, Auswertungen wie Speicherungen sowie das Ziehen der richtigen Schlüsse aus den Ergebnissen ist bereits zur alltäglichen Arbeit in vielen Bereichen geworden.

Die letzten 20 Jahre hielten dafür her, dass das Internet in der jetzigen Form überhaupt bestehen kann. Dreiviertel der Deutschen nutzen nun das Internet. Aber nicht, weil der Anstieg der Computer so rasant gestiegen ist, sondern weil Unternehmen wie Cisco, AOL, die Deutsche Telekom aber auch Apple für eine umfangreiche Infrastruktur gesorgt haben. Tablet PC, internettaugliche Smartphones und günstige Internetverbindungen wie erleichterte Zugänge brachten den Erfolg. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind ebenfalls ein Grund dafür, weshalb immer mehr Menschen das Internet nutzen. Binnen zehn Jahren konnte somit erreicht werden, dass anstelle von 2 Milliarden Nutzern 5 Milliarden Nutzer entstanden sind.

Doch es kommt noch intensiver, denn bereits im Jahr 2020, also in einer nicht allzu fernen Zukunft, sollen nicht nur die Menschen miteinander vernetzt sein, sondern auch die Maschinen wie Autos, Heizungen und medizinische Geräte. Bis zu 50 Milliarden Geräte sind das Ziel. Somit kann man davon ausgehen, dass 5 Milliarden Menschen sowie 50 Milliarden Geräte eine Datenmenge produzieren, welche bis dato unvorstellbar ist. „Customer Journey“ hingegen konzentriert sich ganz auf den Kunden. „Customer Journey“ verfolgt somit den Weg des Kunden. Angefangen vom Erstkontakt mit der Ware bzw. der gewünschten Marke bis hin zum Kauf wird alles erfasst.

Ein Grund dafür, weshalb Unternehmen wie etwa Amazon nach wenigen Einkäufen bereits den Geschmack des Käufers kennen und ihm auf der Startseite bereits neue Angebote präsentieren können. Werbung, die den Nutzer interessiert, ist weitaus effektiver als im Fernsehen ausgestrahlte Werbung, die für die Masse produziert wurde und nur wenige Menschen interessiert. Doch auch wenn der Mensch eine riesige Datenmenge produziert, muss man stark davon ausgehen bzw. sind alle Beteiligten davon überzeugt, dass das „Internet der Dinge“ weitaus mehr Datenmengen produzieren wird. Ein Beispiel: Verkehrsleitsysteme benötigen einen großen Platz an Speicher, da diese bei Unfällen oder Fahrbehinderungen den Fahrer um die Problemzone umleiten möchte. Noch interessanter wird dies dann bei selbst fahrenden Autos, welche bereits produziert werden. Somit spielt die Technik miteinander – das Verkehrsleitsystem sowie das selbst fahrende Auto erzeugen beide Unmengen an Daten.

Ein anderes Beispiel ist etwa die Heizung bzw. die Stromproduktion. Dank der modernen Technik ist es ja bereits möglich, dass das Heizsystem erkennt, dass keine zusätzliche Wärme nötig ist und sich abschaltet. Das senkt natürlich den Energieverbrauch und hilft auch dem Klimaschutz.

Ebenfalls ist die digitale Welt im Bereich der Medizin und Gesundheit tätig. Herzkranke Menschen, welche mit einem Sensor ausgestattet sind und somit einer permanenten medizinischen Überwachung unterliegen, obwohl sie das persönlich gar nicht merken, können im Notfall schneller erstversorgt werden, wenn der Bedarf besteht.

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